Unsere Geschichte beginnt nicht in einem Konferenzraum, sondern in einer kleinen Werkstatt im Erzgebirge. Was 1928 als bescheidener Betrieb begann, ist heute eine lebendige Tradition.
Damals wie heute verlassen wir uns auf das, was unsere Großväter uns lehrten: Präzision, Geduld und Respekt vor dem Material. Keine Maschine kann ersetzen, was geschulte Hände leisten. Deshalb arbeiten bei uns Menschen, keine Roboter.
Unsere Philosophie
Wir glauben nicht an Massenproduktion. Jedes Werkstück verdient Zeit und Aufmerksamkeit. Wenn ein Stück nicht unseren Standards entspricht, verlässt es die Werkstatt nicht – so einfach ist das.
Diese Haltung ist heute selten geworden. Viele Hersteller haben ihre Produktion ins Ausland verlagert. Wir nicht. Jede Figur, die Sie von uns erhalten, wurde hier gefertigt – von Menschen, die Sie persönlich kennenlernen können.
„Man kann Technik nicht mit Tradition ersetzen. Aber man kann Tradition mit moderner Sorgfalt bewahren." – Helmut S., Werkstattleiter seit 1987
Die Menschen hinter den Figuren
Unser Team besteht aus 14 Handwerkern. Der Jüngste ist 23, der Älteste 68. Was sie verbindet: die Liebe zum Holz und der Wille, etwas zu schaffen, das bleibt.
Jeder hat seine Spezialität. Manche drechseln seit Jahrzehnten dieselben Formen und erreichen eine Perfektion, die ihresgleichen sucht. Andere experimentieren mit neuen Designs, die trotzdem der Tradition treu bleiben.
Was alle eint: Sie könnten woanders mehr verdienen. Sie bleiben, weil sie wissen, dass sie hier etwas schaffen, das Bedeutung hat.
Wie wir arbeiten
Morgens um sieben beginnt der Tag. Die Werkstatt riecht nach frischem Holz und Leinöl. Die Drechselbänke werden gestartet, die Werkzeuge vorbereitet.
Jeder Handwerker hat sein eigenes Tempo. Manche fertigen fünf Figuren pro Tag, andere nur zwei. Das spielt keine Rolle. Was zählt, ist das Ergebnis.
1. Materialauswahl
Wir prüfen jedes Holzstück auf Risse, Astlöcher und Fehlstellen. Nur fehlerfreies Material wird verarbeitet.
2. Drechseln
An der rotierenden Bank entsteht die Grundform. Jeder Schnitt muss sitzen – eine falsche Bewegung und das Werkstück ist unbrauchbar.
3. Feinschliff
Von Hand wird jede Oberfläche geglättet. Das dauert länger als maschinelles Schleifen, aber nur so erreichen wir die nötige Glätte.
4. Bemalung
Mit Pinseln verschiedener Stärke tragen wir die Farben auf. Schicht für Schicht, mit langen Trocknungszeiten dazwischen.
5. Qualitätsprüfung
Erst wenn mehrere Augenpaare das Werkstück geprüft haben, darf es verpackt werden.
Nachhaltigkeit als Selbstverständlichkeit
Nachhaltigkeit ist für uns kein Marketing-Begriff. Wir arbeiten seit jeher so, wie es die Natur erlaubt.
Unser Holz stammt aus zertifizierten Wäldern in der Region. Jeder gefällte Baum wird durch Aufforstung ersetzt. Die Transportwege sind kurz – die meisten Stämme kommen aus einem Umkreis von 50 Kilometern.
Abfälle gibt es kaum. Holzreste werden zu Kleinteilen verarbeitet oder als Heizmaterial genutzt. Farben auf Wasserbasis, biologisch abbaubare Verpackungen – für uns Standard, nicht Ausnahme.
Wofür wir stehen
- Ehrlichkeit: Wir versprechen nur, was wir halten können.
- Qualität: Lieber weniger produzieren, aber dafür besser.
- Tradition: Alte Methoden sind nicht schlechter als neue – oft sind sie besser.
- Regionalität: Kurze Wege, bekannte Gesichter, gemeinsame Verantwortung.
- Transparenz: Sie dürfen sehen, wie wir arbeiten. Jederzeit.
Besuchen Sie uns
Unsere Werkstatt steht Interessierten offen. Vereinbaren Sie einen Termin und erleben Sie traditionelles Handwerk hautnah.
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